Annette - eine Schule stellt sich vor
Gemeinsam lernen, wachsen, wohlfühlen - das ist Annette.
Über 700 Lernende, über 80 Lehrende, Schulsozialarbeiterinnen und Inklusionsbegleiterinnen, unsere Sekretärin, unser Hausmeister, unsere Café-Betreiber und weitere Personen, die bei uns beschäftigt sind - es sind die Menschen, die die Annette-Schule ausmachen. Menschen mit persönlichen Voraussetzungen, verschiedenen Begabungen und Leistungsfähigkeiten, Interessengebieten und Zielvorstellungen. Wir begrüßen diese Vielfalt und verfolgen gemeinsam das Ziel, dass sich alle wohlfühlen und entwickeln können.
Tag der offenen Tür - 20. November 2026
Wir laden alle interessierten Schüler*innen der 4. Grundschulklassen und ihre Eltern/ Erziehungsberechtigten herzlich zu unserem Tag der offenen Tür am 20.11.2026 von 16.00 bis 19.00 Uhr ein.
Entdecken Sie die Annette-Schule!
Sie entscheiden, wie Sie unser Schulgebäude kennenlernen möchten:
Geführt: Lassen Sie sich von unseren Schülerinnen und Schülern zu den offenen Unterrichts- und Aktionsangeboten begleiten.
Unabhängig: Erkunden Sie die Schule selbstständig und besuchen Sie die verschiedenen Stationen und Info-Stände in Ihrem eigenen Tempo.
Gerne können Sie auch sich auch Impressionen der letzten Tage der offenen Tür hier anschauen.
Nutzen Sie die Gelegenheit: Schnuppern Sie in verschiedene Lernbereiche hinein und stellen Sie Ihre Fragen direkt an die Schulleitung und die Fachkräfte.
Wir freuen uns auf Euch!
Das Ehemaligen-Café ist an diesem Tag ab 16.30 Uhr geöffnet. Kommt gerne zahlreich!
Hier finden Sie eine Liste der für das Schuljahr 2026/2027 von den Erziehungsberechtigten zu beschaffenden Bücher und Arbeitshefte für das Schuljahr 2026/2027.
Impressionen aus dem aktuellen Schuljahr
„Lebensträume können zerplatzen“: Jahrgangsstufe 10 beim Crash Kurs NRW
Am 30. September 2026 nahm die Jahrgangsstufe 10 der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule gemeinsam mit anderen Bochumer Zehntklässlern am Crash Kurs NRW in der Christuskirche Bochum teil. Das landesweite Präventionsprogramm der Polizei zielt darauf ab, junge Menschen emotional und direkt für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren, um schwere Unfälle zu verhindern.
Zu Beginn wurden Luftballons durch die Reihen gegeben. Die Schülerinnen und Schüler schrieben darauf ihre persönlichen Lebensträume – Wünsche, Ziele und Vorstellungen davon, was sie in ihrem Leben noch erleben und erreichen möchten. Diese Ballons blieben während der gesamten Veranstaltung im Raum präsent und standen symbolisch für die Zukunftspläne der Jugendlichen.
Im Anschluss teilten verschiedene Einsatzkräfte und Fachleute ihre persönlichen Erfahrungen von realen, tödlichen Verkehrsunfällen aus Bochum und der Region. Nach der Einführung durch eine Polizeibeamtin schilderten ein Feuerwehrmann und ein Polizist anhand von Fotos eindringlich konkrete Unfallgeschehen. Ein Notarzt berichtete vom Kampf um das Überleben schwer verletzter Opfer, während zwei Notfallseelsorger die verheerenden emotionalen Folgen für die Hinterbliebenen beleuchteten. Ergänzt wurden die Berichte durch bewegende Kurzfilme, die zeigten: Hinter jeder Unfallstatistik stehen echte menschliche Schicksale.
Ein besonders eindringlicher Moment entstand am Ende der Veranstaltung: Ein einzelner Ballon mit der Aufschrift „Lebensträume“ und der Zahl 54 wurde zum Platzen gebracht. Die Zahl 54 stand für die Menschen, die im vergangenen Jahr in Bochum bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen waren. Das Platzen des Ballons verdeutlichte symbolisch, wie plötzlich und unwiderruflich ein Leben und damit auch persönliche Zukunftsträume durch einen Verkehrsunfall ausgelöscht werden können.
Der Crash Kurs NRW hinterließ bei allen Schülerinnen und Schülern einen tiefen Eindruck und schärfte das Bewusstsein dafür, dass jeder Einzelne im Straßenverkehr Verantwortung für sich und andere trägt.
Berufswahl – Mein Weg: Die 8. Klassen besuchen die Bundesagentur für Arbeit
Im September und Oktober dreht sich für unsere 8. Klassen alles um die erste Orientierung für die Zukunft: Die Schülerinnen und Schüler besuchen das Kundencenter der Bundesagentur für Arbeit, um unseren zugeordneten Berufsberater Herrn Gräfer kennenzulernen und erste Schritte in Richtung Berufswahl zu gehen.
Spielerischer Einstieg und wichtige Entscheidungen
Der Tag begann mit einem lockeren Aufwärmspiel: Beim Berufe-Tabu mussten verschiedene Berufsbilder erraten werden, ohne die typischen Begriffe zu verwenden.
Anschließend ging es um das Thema Entscheidungsfindung – spielerisch dargestellt an einem fiktiven Klassenfahrtsziel. Die Jugendlichen mussten sich zwischen einem Hostel auf Hawaii und der Blaue Lagune auf Island entscheiden. Im Verlauf der Übung erhielten sie immer wieder neue Informationen über die jeweiligen Reiseziele. So erlebten sie hautnah, wie wichtig fundierte Informationen für die richtige Wahl sind – genau wie später bei der echten Berufswahl!
Eigene Stärken entdecken und simulierte Beratergespräche
Unter der Fragestellung „Was möchte ich? Wo sehe ich mich in ein paar Jahren? Welches sind meine Interessen und Stärken?“ erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler wichtige Kriterien für ihren weiteren Weg. In anschließenden Partnerarbeiten übernahmen sie abwechselnd die Rollen von Berater/in und Kunde/in. Gemeinsam wurde besprochen, welche Berufsfelder zu den jeweiligen Neigungen und Interessen passen könnten.
Eintauchen in Berufswelten mit VR-Brillen
Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss: Mithilfe von VR-Brillen tauchten die Jugendlichen virtuell direkt in verschiedene Arbeitswelten ein. Durch die 360-Grad-Videos konnten sie spannende Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder gewinnen und hautnah erleben, wie der Arbeitsalltag in verschiedenen Branchen aussieht.
Ein rundum gelungener und informativer Tag, der den Grundstein für die kommende Berufsorientierung an unserer Schule legt!
Potenziale entdecken – Berufe ausprobieren, Stärken entdecken
Was kann ich gut? Wo liegen meine Stärken? Und welche Fähigkeiten könnten später einmal im Berufsleben wichtig sein?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 Ende September im Rahmen des Programms „Potenziale entdecken – dein Einstieg in die Berufliche Orientierung“ in Bochum-Wattenscheid. Die Veranstaltung fand im Rahmen von KAoA - „Kein Abschluss ohne Anschluss“, dem Landesprogramm zur Beruflichen Orientierung, statt. Das Programm ist die Weiterentwicklung der früheren „Potenzialanalyse“.
In kleinen, zufällig zusammengestellten Gruppen konnten die Jugendlichen verschiedene Aufgaben ausprobieren und dabei ganz unterschiedliche berufliche Bereiche kennenlernen. Ob gemeinsam ein Regal aufbauen, eine Verkaufssituation mit Obst und Gemüse bewältigen oder eine „Verletzung“ versorgen – gefragt waren Teamarbeit, Geschicklichkeit, Kommunikation, Verantwortungsbewusstsein und viele weitere Fähigkeiten.
Dabei ging es vor allem darum, eigene Stärken und Potenziale zu entdecken und einmal aus einer anderen Perspektive auf sich selbst zu schauen. Die praktischen und theoretischen Aufgaben boten viele Gelegenheiten, neue Fähigkeiten an sich selbst zu bemerken und erste Verbindungen zur Berufswelt herzustellen.
„Potenziale entdecken“ bildet damit einen wichtigen ersten Schritt in der Beruflichen Orientierung der Jahrgangsstufe 8 – und vielleicht war für die eine oder den anderen auch schon eine überraschende Stärke dabei.
Klassenfahrt der 10a und 10d nach Straßburg
Vom 21. bis 25. September 2026 ging es für die Klassen 10a und 10d auf gemeinsame Klassen- und Abschlussfahrt nach Straßburg. Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler auf dem Camping de Strasbourg in gemütlichen Selbstversorgerhäusern, die sie in kleinen Gruppen von bis zu vier Personen bewohnten.
Nach der Anreise am Montag startete am Dienstag ein abwechslungsreiches Programm: Zunächst besuchten die Klassen die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof. Der Besuch bot die Gelegenheit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den Schicksalen der Menschen auseinanderzusetzen, die dort inhaftiert waren. Anschließend ging es weiter nach Colmar, wo die Schülerinnen und Schüler die Stadt bei einer Fahrt mit dem Petit Train erkundeten.
Am Mittwoch stand mit dem Besuch des Europa-Parks ein ganz anderer Höhepunkt auf dem Programm. Zwischen Achterbahnen, Attraktionen und gemeinsamen Erlebnissen kam dabei natürlich auch der Spaß nicht zu kurz.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen Europas: Bei einer Führung durch das Europäische Parlament erhielten die Klassen spannende Einblicke in die Arbeit der europäischen Institutionen. Dabei ging es unter anderem um Demokratie, europäische Zusammenarbeit und die Bedeutung des Europäischen Parlaments. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler Straßburg auf eigene Faust erkunden und die besondere Atmosphäre der europäischen Hauptstadt genießen.
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit vielen gemeinsamen Erlebnissen, neuen Eindrücken und sicherlich auch der einen oder anderen lustigen Geschichte im Gepäck ging es zurück nach Bochum.
Eine abwechslungsreiche Abschlussfahrt mit Geschichte, Europa, Freizeit und vor allem vielen gemeinsamen Momenten, an die sich die 10a und 10d sicher noch lange erinnern werden.
18 neue Streitschlichter*innen für unsere Schule
18 Schülerinnen aus Jahrgang 9 haben vom 17. bis 18. September 2026 in der JuBi Welper in Hattingen ihr zweites Ausbildungsseminar zur Streitschlichterin absolviert. Mit viel Engagement, zahlreichen Rollenspielen und jeder Menge Spaß haben sie sich auf ihren zukünftigen Einsatz in den großen Pausen vorbereitet.
Bald unterstützen unsere neuen Streitschlichterinnen gemeinsam mit den bereits ausgebildeten Schülerinnen aus Jahrgang 10 vor allem die jüngeren Schülerinnen und Schüler dabei, Konflikte selbstständig und fair zu lösen.
Mehr über die Ausbildung und den zukünftigen Einsatz gibt es auf unserer Streitschlichtungsseite.
Impressionen aus vergangenen Schuljahren
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